Meistertrainer Brunmayr Wechselt Zu Eintracht Frankfurt

Meistertrainer Ronny Brunmayr verlässt den Stahlstadtklub. Wovon OÖN-Leser bereits seit Tagen wissen, wurde heute ofiziell gemacht: Der 46-Jährige folgt Landsmann Oliver Glasner zum deutschen Bundesligisten Eintracht Frankfurt und wird dort dessen Assistenztrainer beim Deutschen Bundesligisten Eintracht Frankfurt aufschlagen wird.

Mit den Hessen wurde eine Ablösevereinbarung getroffen – über die Modalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Ronny Brunmayr: „Ich kann unter dem Strich nur Danke sagen, für die Chance, welche ich von Blau-Weiß Linz bekommen habe. Es waren für mich rückblickend sensationelle eineinhalb Jahre, die immer in meinem Herzen bleiben werden – einfach eine unglaublich geile und erfolgreiche Zeit. Wir haben mit dem ganzen Staff das Maximum herausgeholt und uns mit dem Meistertitel gekrönt. Und genau dieser Erfolg hat mir Perspektiven aufgetan, von welchen ich niemals geträumt hätte. Ich bin dem Verein ewig dankbar, dass er mir diese Chance jetzt ermöglicht hat“, sagt Brunmayr. 

„Auch wenn es sehr weh tut: Ich verliere lieber auf diesem Weg einen Trainer, als wir müssen wegen Erfolglosigkeit eine Veränderung vornehmen. Ronny hinterlässt zwar eine große Lücke, aber was viel wichtiger ist, er hinterlässt sportlich ein tolles Fundament, auf dem wir die nächsten Jahre aufbauen können. Dafür möchte ich mich bei Ronny bedanken. Jetzt gilt es vom Profil her einen Trainer zu finden, der diesen Weg und diese Spielweise weiterentwickeln kann und will”, sagt Sportchef Tino Wawra.

 „Natürlich ist es für uns schade, aber so ist nun mal das Fußballgeschäft. Ich wünsche Ronny in Frankfurt alles Gute. Er hat hier tolle Arbeit geleistet und wir haben auch wieder gezeigt, dass wir nicht nur für Spieler mittlerweile eine Top-Adresse sind, um den nächsten Schritt zu machen. Tino und ich werden wieder einen Trainer finden, der den sportlichen Weg weiter führt”, sagt Geschäftsführer Stefan Reiter.

Hinter den Kulissen hat die Suche nach einem Brunmayr-Nachfolger längst begonnen – die ersten Gespräche haben bereits in dieser Woche stattgefunden.