Huber+suhner Kommt Immer Besser In Gang



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Huber+Suhner kommt immer besser in Gang

Der Herisauer Technologiekonzern geht davon aus, im ersten Halbjahr 2021 Umsatz und Profitabilität deutlich gesteigert zu haben. Auch für das zweite Semester bleiben die Aussichten «insgesamt positiv».

Produktion von Glasfaserkabeln bei Huber+Suhner in Herisau.

Bild: Ralph Ribi

Noch sind es ein paar wenige Tage, bis das erste Halbjahr 2021 abgeschlossen ist. Die detaillierten Zahlen legt Huber+Suhner erst am 17. August vor. Aber schon jetzt kann der Hersteller von Kabeln und Steckern rapportieren:

«Der Geschäftsgang von Huber+Suhner verlief in den ersten Monaten des laufenden Jahres sehr erfreulich.»

Konkret rechnet das Unternehmen mit einer Umsatzsteigerung gegenüber der Vorjahresperiode (377 Millionen Franken) von «über 10 Prozent». Das liefe demnach auf mindestens 415 Millionen Franken hinaus. Die operative Marge soll rund 12 Prozent des Umsatzes erreichen, dürfte also in der Grössenordnung von 50 Millionen Franken zu liegen kommen. In der Vorjahresperiode hatte die Marge 6,7 Prozent betragen.

Die Coronafolgen sind noch nicht ausgestanden

Vergleicht man diese Prognose mit dem ersten Halbjahr 2019, so zeigt sich: Damals setzte Huber+Suhner zwar mit 447 Millionen Franken noch mehr um, aber die Marge lag mit 10,7 Prozent tiefer als das, was für das erste Semester 2021 in Aussicht gestellt wird. Über die vergangenen sechs Monate schreibt das Unternehmen:

«Die starke Nachfrageentwicklung ist nach Marktsegmenten breit abgestützt.»

Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibe «insgesamt positiv», obwohl Ungewissheiten bestünden. So seien die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie in manchen Regionen noch nicht ausgestanden, und der Nachfrageanstieg in vielen Industrien schlage sich in gestiegenen Rohmaterialpreisen und potenziellen Engpässen in den Lieferketten nieder.

Das Zielband der Marge dürfte übertroffen werden

Vorausgesetzt aber, die Situation auf der Beschaffungsseite und an der Währungsfront bleibe stabil, geht Huber+Suhner auch für das Gesamtjahr 2021 neu von einem zweistelligen Umsatzwachstum aus und von einer operativen Marge, die leicht oberhalb des mittelfristigen Zielbands von 8 bis 10 Prozent landet. 2020 lauteten diese beiden Schlüsselzahlen 738 Millionen Franken Umsatz und 8,3 Prozent Marge.