▷ Klimakiller Oder Zukunftssichere Technologie? / Fünf Merkmale Einer Modernen Und …

18.06.2021 – 08:00

Daikin Airconditioning Germany GmbH

Unterhaching (ots)

Heiße Sommer, wie sie in den letzten drei Jahren in Deutschland aufgetreten sind, haben Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen. In den heimischen Büros und Wohnräumen kommen viele bereits beim Gedanken an den Sommer ins Schwitzen. Denn häufig führen in Gebäuden die Innenlasten durch Personen, Beleuchtung und Geräten sowie die Sonneneinstrahlung aufgrund großflächiger Glasfassaden und hoher Dämmstandards schnell zu einer Überhitzung der Räume. Um erträgliche Temperaturen beim Arbeiten, Wohnen und Schlafen zu erzielen, ist eine Klimaanlage vielerorts entscheidend. Doch Klimaanlagen werden häufig als Treiber des Klimawandels oder sogar als Klimakiller bezeichnet – ein Vorurteil, das sich vor allem in den hiesigen Breitengraden aufgrund der vorhandenen Technologien und gesetzlichen Regelungen leicht widerlegen lässt. Diese fünf Merkmale geben Orientierung und Sicherheit beim Kauf einer Klimaanlage.

Die Wahl des richtigen Klimatisierungssystems hängt von mehreren Faktoren ab, wie z.B. der Raum- und Gebäudegröße, der Anzahl der zu klimatisierenden Räume oder ob es sich um eine Nachrüstung in einem Bestandsgebäude oder einen Neubau handelt. In Privathaushalten werden in der Regel Split-Klimaanlagen verbaut. Die Split-Klimaanlagen von Daikin sind Luft-Luft-Wärmepumpen, die nicht nur kühlen, sondern auch immer heizen können. In gewerblich genutzten Räumen werden ebenfalls Luft-Luft-Wärmepumpen zur Klimatisierung eingesetzt. Diese speziellen Wärmepumpen können kühlen, heizen und sogar Warmwasser aufbereiten (siehe Infokasten “Klimaanlage ist nicht gleich Klimaanlage”). Ein ausgewiesener Kälte- und Klimafachbetrieb berät bei der Auswahl und übernimmt die Montage. Folgende Merkmale geben zudem Sicherheit bei der Entscheidung für ein umweltfreundliches Gerät.

Merkmal 1: Hohe Energieeffizienz

Wie energieeffizient ein Gerät ist, hängt von verschiedenen Einflussgrößen ab, beispielsweise von der Art der verwendeten Technologie oder dem Kältemittel. Die Energieeffizienz von Klimageräten wird anhand von definierten Kennzahlen gemessen. Die aktuell gültigen Kennzahlen für Energieeffizienz bei Klimaanlagen sind SEER (Seasonal Energy Efficiency Ratio) und SCOP (Seasonal Coefficient of Performance). Sowohl SEER als auch SCOP zeigen das Verhältnis von nutzbarer Kälte- bzw. Wärmeleistung in Bezug zur eingesetzten elektrischen Leistung an. Der SEER wird dabei für die Kälteleistung und der SCOP für die Heizleistung verwendet. Ein SEER von 5,00 heißt z.B., dass im Jahresdurchschnitt 5 kWh Kühlleistung bei nur 1 kWh Stromverbrauch erzielt wird. Die Top Modelle von Daikin erreichen im Jahresdurchschnitt über 8 kWh Kühlleistung aus 1 kWh Stromverbrauch. Ein SCOP von 4,2 bedeutet, dass im Jahresdurchschnitt pro 1 kWh verbrauchten Stroms eine Wärmeenergie von 4,2 kWh erzeugt wird. Ideal sind z.B. Werte von 4,0 oder höher. Je höher diese Werte sind, desto geringer ist der Stromverbrauch.

Die Wärmepumpentechnologie von Daikin gewinnt ihre Heizenergie bis zu drei Vierteln aus erneuerbaren Energien wie Luft, Erdwärme oder Abwasser und einem Viertel aus Strom. Dadurch können im Vergleich zu konventionellen Systemen die Betriebskosten gesenkt und der CO2-Ausstoß um 30 – 40 % verringert werden (1). Wird eine Wärmepumpe mit Strom aus der hauseigenen Photovoltaik-Anlage betrieben, kann sogar CO2-neutral gekühlt und geheizt werden.

Merkmal 2: Klimaschonendes Kältemittel

In Wärmepumpen und Klimasystemen zirkulieren sogenannte Kältemittel in geschlossenen Kreisläufen. Dabei handelt es sich um speziell für die Anforderungen der Klimatechnik hergestellte Flüssigkeiten. Ihre wichtigste Eigenschaft ist, dass sie selbst bei niedrigen Temperaturen ihren Aggregatzustand schnell ändern können – von flüssig zu gasförmig und wieder zurück, um Kälte oder Wärme zu transportieren.

Kältemittel mit einem hohen Global Warming Potential (GWP) schaden dem Klima, wenn sie in die Atmosphäre gelangen. Werden derartige Kältemittel aus Klimageräten freigesetzt, entstehen sogenannte direkte Emissionen. Für eine verantwortungsvolle Nutzung ist es deshalb wichtig, die Geräte regelmäßig warten zu lassen und so die Dichtigkeit zu gewährleisten.

Zudem haben gesetzliche Regelungen wie die F-Gase-Verordnung der EU und die Anforderungen an eine bessere Klimaverträglichkeit der Systeme dazu geführt, dass sich der Markt hin zu Kältemitteln mit niedrigem GWP entwickelt hat, wie z.B. dem Kältemittel R-32. Das Kältemittel R-32 bringt neben einem niedrigen GWP noch weitere Vorteile mit: R-32 betriebene Systeme haben einen vergleichsweise geringeren Stromverbrauch. R-32 ist ein Reinstoff Kältemittel, das problemlos gehandhabt und recycelt werden kann.

“Mit seiner R-32 Baureihe bietet Daikin als weltweit führender Hersteller von Klima-, Kälte- und Wärmepumpensystemen, ein umfangreiches Portfolio an innovativen Split-Geräten sowie Wärmepumpen mit hervorragenden Effizienzwerten und einem in der Summe vergleichsweise niedrigen CO2-Fußabdruck”, bestätigt Bernhard Schöner, Leiter Corporate Communication der Daikin Airconditioning Germany GmbH.

Merkmal 3: Integrierte Energiespartechnologien

Damit Klimaanlagen einwandfrei funktionieren, sollten sie optimal eingestellt sein. Intelligente Steuerungssysteme und Energiespareinstellungen vermeiden unnötigen Verbrauch. Wichtig ist auch, dass hohe Temperaturdifferenzen zwischen Außen und Innen vermieden werden und die Räume nicht zu stark unterkühlt werden (2).

Die sogenannte Invertertechnologie sorgt für eine optimale Effizienz von Klimageräten. Das Prinzip ist simpel: Inverter gleichen die eingesetzte Energie an den tatsächlichen Bedarf an. Bei einem Inverter handelt es sich um eine Energiespartechnologie, die der Energieverschwendung bei Klimaanlagen durch Regulierung der Kompressor-Drehzahl vorbeugt. Der Inverter verkürzt die Anlaufzeit des Systems, wodurch die gewünschte Raumtemperatur schneller erreicht und konstant aufrechterhalten wird. “Mittlerweile gelten für Klimaanlagen europaweit sehr hohe Effizienzanforderungen, so dass sie mit den ehemaligen An/Aus Systemen nicht mehr vergleichbar sind und sehr sparsam mit dem eingesetzten Strom umgehen”, erklärt Bernhard Schöner.

Merkmal 4: Mit einer Wärmepumpe heizen und kühlen

Wärmepumpen können den Kältemittelkreislauf umkehren. Dadurch können sie Räume sowohl heizen als auch kühlen und sogar Warmwasser bereitstellen. Somit hebt die Wärmepumpentechnologie die Trennung zwischen Heizung und Klimaanlage auf und vereint beides in einem System. In Gewerbegebäuden wird diese Technologie mit den VRV Systemen (siehe Infokasten) schon länger und gerne eingesetzt und bietet dort eine optimale Allround-Lösung.

Merkmal 5: Hochwertige Filtersysteme und schadstoffreduzierende Technologien

Moderne Klimaanlagen regulieren neben der Raumtemperatur auch die Luftfeuchtigkeit und die Luftreinheit, was sich zusätzlich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Spezielle Filter in den Klimageräten optimieren die Luftqualität und befreien die Atemluft von Allergenen, Staub, Gerüchen, Viren, Bakterien, Pollen und Schimmelsporen. In vielen Split-Geräten sind mittlerweile sogar selbstreinigende Filter eingebaut.

Ebenso wirken in vielen modernen Klimageräten heutzutage Technologien, die Schadstoffe und Gerüche zersetzen. Eine dieser Technologien ist die patentierte Flash Streamer Technologie von Daikin, die in vielen Daikin Klima-Innengeräten, wie dem Stylish Wandgerät oder dem Truhengerät Perfera, serienmäßig verbaut ist. Die Wirksamkeit dieser Technologie zur Luftreinigung ist wissenschaftlich untersucht. Eine Studie der Universität Tokio und der Okayama University of Science bestätigt im Laborversuch, dass die Daikin Flash Streamer Technologie nach dreistündiger Bestrahlung mehr als 99,9% des Coronavirus (SARS-CoV-2) erfolgreich inaktiviert hat.

Eine differenzierte Betrachtungsweise von Klimaanlagen lohnt sich

Insgesamt zeigt sich, dass moderne Klimaanlagen hochkomplexe, energieeffiziente Multitalente sind. Deshalb lohnt sich eine differenzierte, multiperspektivische Betrachtung der Geräte, die durchaus zur energieeffizienten, CO2-armen und klimaschonenden Kühlung, Beheizung und Luftreinigung von Gebäuden beitragen.

Klimaanlage ist nicht gleich Klimaanlage

In privaten Wohnungen und Einfamilienhäusern kommen sogenannte Split-Klimageräte als festmontierte Variante zum Einsatz. Bei dieser Bauart ist das Gerät in zwei Teile aufgeteilt: ein Außengerät mit Kältemaschine und ein Innengerät, das im zu klimatisierenden Raum angebracht ist. Bei einem Mono-Split-Gerät wird ein Raum klimatisiert. Bei einer Multi-Split-Anlage werden mit nur einem Außengerät bis zu fünf Innengeräte bedient. Außerdem können diese Geräte in der Regel sogar mehr als nur kühlen: Sie können auch heizen und die Luft reinigen – und sorgen so für eine gesunde Raumluft das ganze Jahr über.

Im gewerblichen Bereich werden zur Klimatisierung häufig sogenannte VRV/VRF Systeme verbaut. VRV ist die Abkürzung für Variable Refrigerant Volume (Variabler Kältemittel-Volumenstrom) und ist ein geschützter Begriff von Daikin. VRF bezeichnet die Geräte anderer Hersteller und heißt: Variable Refrigerant Flow (Variabler Kältemittelmassenstrom). Bei einem VRV System handelt es sich um eine Luft-Luft-Wärmepumpe. Wärmepumpen sind Allroundtalente: Sie können kühlen, heizen und Warmwasser aufbereiten. Mit einem für die Industrie und das Gewerbe dimensionierten Außengerät können heute bis zu 64 Innengeräte in Bürogebäuden, Hotels, Shops, komplexen Gewerbe- und auch großen Wohngebäuden etc. versorgt und eine ganzjährige Gebäude-Klimatisierung sichergestellt werden.

(1) Faktenportal – Kühlen und Heizen: Moderne Klima-, Kälte- Lüftungs- und Heiztechnik ist mehr als eine Klimaanlage, aufgerufen im Mai 2021

(2) Faktenportal – Kühlen und Heizen: Die richtige Einstellung ist wichtig, aufgerufen im Mai 2021

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